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Blower-Door Luftdichteuntersuchung


Der Blower-Door Einsatz zum Nachweis der Luftdichtigkeit von Gebäuden spielt eine immer größere Rolle in der Qualitätskontrolle. Nach den anerkannten Regeln der Technik hat der Bauherr das Recht auf ein luftdichtes Gebäude.


Warum? Luftdichte eines Hauses bedeutet die Vermeidung von Bauschäden und Bildung von gesundheitsgefährdenden Schimmelpilzen durch Kondenswasserbildung.

Die Lärmbelästigung, gerade in Mehrfamilienhäusern, wird durch die luftdicht voneinander getrennten Wohnungen gewährleistet.

Die Entstehung von Zugluft, die den Bewohner in seiner Behaglichkeit einschränkt, im Sommer kann Wärme nicht ins Gebäude dringen.

Der Energieverbrauch beim Heizen wird verringert, was der Umwelt guttut und Ihren Geldbeutel schont, durch den Test werden Mängel und Leckagen gefunden.

Der Wert der Immobilie steigt, da Luftdichte heute ein hohes Qualitätskriterium darstellt, der Brandschutz und somit Ihre Sicherheit wird erhöht, weil Undichtigkeiten Rauchgase und Hitze weiterleiten.

Die gesetzlich vorgeschriebenen Anforderungen an die Luftdichtheit bzw. Luftdichtigkeit werden erfüllt, es bestehen optimale Betriebsbedingung für Lüftungsanlagen.

Ein Luftwechsel zwischen Innen- und Außenbereich eines Wohnhauses findet kontrolliert statt durch den Einsatz einer Lüftungsanlage oder kontrolliertem Lüften der Bewohner, was auch gerade für Allergiker zur Verbesserung der Wohnqualität führt.


Wann? Im Neubau nach Herstellung der luftdichten Ebene, während der Bauphase um Leckagen ohne großen Aufwand zu beheben.

Oder bei allen schon fertiggestellten und auch bewohnten Gebäuden.

Auch vor Ablauf der 5-jährigen Gewährleistung, denn die Eigenschaft Luftdichte muss laut DIN nachhaltig und dauerhaft gewährleistet werden. Nicht zugelassener Pfusch mit Bauschaum und Silikon wird garantiert nach einiger Zeit undicht.


Wie? Das Blower-Door Messgerät wird in eine Öffnung (Fenster oder Türe) eingesetzt. Alle anderen Öffnungen des Gebäudes müssen geschlossen werden, Lüftungsanlagen ausgeschaltet. Bei einem Unterdruck von 50 Pascal wird das Gebäude nach Lecks mittels eines Thermoanemometers abgesucht.

Messung der Luftwechselrate:
Es wird Unter- bzw. Überdruck im Gebäude erzeugt. So kann die Luftmenge bestimmt werden, die aufgrund von Leckagen durch die Gebäudehülle strömt.

Bei einer Blower-Door Messung wird zunächst eine kurze Leckageprüfung vorgenommen und dann die Luftwechselrate mittels Unter- und Überdruck per Computer ermittel. Anschließend erhalten Sie ein Zertifikat mit dem Messprotokoll sowie eine Auflistung der Leckagen.

Leckagesuchen, die länger als 30 Minuten dauern, werden zusätzlich berechnet. Im Winter kann zusätzlich eine Infrarotkamera eingesetzt werden, die Leckagen sichtbar macht.

Abschließend erhalten Sie eine mündliche Empfehlung, wie eventuelle Leckagen beseitigt werden können.

  • Preise - Honorare

    Blowerdoortest:
    Flächen bis 250 m² inkl. Zertifikat: 350 € zzgl. Fahrtkosten

    Zusätzlich buchbare Optionen:
    Leckageortung, Vorbereitung für die Messung wie Abdichten von Leckagen und Berechnung des umbauten Raums nach Aufwand, 125 € je Stunde
    Infrarotkamera 75 € zusätzlich zum Stundensatz
    Nebelmaschine 100 € zusätzlich zum Stundensatz
    Einsatz Spezialfeuchtemessgeräte 50 € zusätzlich zum Stundensatz

    Alle Preise inkl. MwSt.

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