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Infrarot-Thermografie - Wärmebildkamera

Was ist das? Durch Infrarot-Thermografien können Schwachstellen in der Dämmung der Gebäudehülle aufgedeckt werden, die, falls überhaupt, sonst erst nach Jahren als Schaden sichtbar werden, oder wo Energieverluste die Heizkosten verteuern.

Wofür wird die Technik benötigt? Insbesondere Dächer, die nicht oder schlampig gedämmt worden sind, lassen sich damit zerstörungsfrei nachweisen.

Aber auch Wärmebrücken in Bauteilen, wie Betonteilen, Fenstern, Leitungsschächten, Dachübergängen usw. sind damit aufspürbar.

Voraussetzung für eine aussagefähige Thermografie ist ein ausreichendes Temperaturgefälle, daher erhalten wir die besten Ergebnisse im Winter, wenn es draußen kalt ist und drinnen geheizt wird, u. U. auch im Hochsommer.

Zusätzlich kann die Wärmebildkamera auch bei Blower-Door-Tests und bei Leckagen von Luft und Flüssigkeiten eingesetzt werden.


Was ist eine Wärmebrücke?

Fälschlicherweise wird manchmal auch von Kältebrücken gesprochen, obwohl es diese rein technisch gesehen nicht gibt. Nur Wärme kann sich ausbreiten, Kälte ist nämlich lediglich die Abwesenheit von Wärme. So wie man Schulden im Portemonnaie nicht darstellen kann.

Beim Heizen werden alle Bauteile erwärmt, also auch die Außenwände. Die Wärme oder besser gesagt die Energie wandert nach außen, wenn es dort kühler ist. Dies geschieht je nach Dämmungsgrad, also Dicke und Wärmeleitfähigkeit der Materialien unterschiedlich schnell. Je langsamer dieser Prozess fortschreitet, desto besser ist die Dämmfähigkeit und um so geringer ist der Wärmeverlust und damit auch der Energieverbrauch.

Wärmebrücken lassen sich nicht ganz vermeiden, so gibt es geometrische Wärmebrücken, z. B. Ecken, wo relativ große Außenflächen kleineren Innenwandflächen gegenüberstehen und die Wärme schneller nach draußen findet. Auch Fenster und Türen können nicht so gut dämmen wie Wände.

Die Infrarotkamera stellt unterschiedliche Temperaturen auf Oberflächen verschiedenfarbig dar und misst bestimmte Bereiche relativ genau. Vorausgesetzt, man beachtet den unterschiedlichen Reflexionsgrad der Materialien, kann man so erkennen, welche Bereiche abkühlen oder sich erhitzten.

  • Preise - Honorare

    Infrarot-Thermografie:
    je Geräteeinsatz 75 €
    zzgl. 125,-- € je Stunde inkl. MwSt., zzgl. Fahrtkosten gem. Honoraraufstellung

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